Society in the Making

Zivilgesellschaft 4.0 | © Sebastian Bolesch

Zivilgesellschaft 4.0 | © Sebastian Bolesch

Wie lassen sich angesichts globaler Herausforderungen neue Handlungsräume entwickeln? Flucht und Vertreibung bringen die Frage nach der heutigen Rolle von Zivilgesellschaften auf die Agenda.

Selbstorganisation, digitale Ermächtigung, Wohnkonzepte der Zukunft – dies sind nur einige der Aufgaben, denen sich die Gesellschaft von heute stellen muss.

Das Haus der Kulturen der Welt bearbeitet diese Themen in Konferenzen, Kongressen, Workshops und diversen Veranstaltungen. So brachte der Kongress „Zivilgesellschaft 4.0. – Geflüchtete und digitale Selbstorganisation“ 2016 Geflüchtete, Aktivist*innen und Entwickler*innen, Theoretiker*innen und Künstler*innen zusammen, um Handlungsstrategien zu entwickeln und kritisch über die aktuelle Situation zu reflektieren.

Eine Konferenz mit dem JugendtheaterBüro Berlin bildete im Sommer 2016 den Abschluss des dreijährigen Projektes „KulTür auf!“, in dem Jugendliche und junge Künstler*innen gemeinsam mit großen und kleinen Theatern zu Zugängen und Ausschlüssen vom Berliner Kulturbetrieb forschten und für einen kulturellen Remix debattierten.

Bewohner*innen der Geflüchtetenunterkunft Haus Leo sammeln mit den Methoden kritischer Kartografie Informationen, die für neu in Berlin Angekommene relevant sind. Die digitale Karte und App „Arriving in Berlin“ leisten eine Orientierungshilfe für neu ankommende Geflüchtete und vermitteln einen Einblick in ihre Erfahrungen.

Wie lassen sich Bilder und Begriffe finden für das, was in den Städten vorgeht? In partizipativen Projekten im Rahmen von „Wir wohnen wie wir wollen“ (2015) setzten sich Anwohner*innen und Künstler*innen mit ihrer Wohnraum-Situation in Berlin, Istanbul und Marseille auseinander und entwarfen Bilder für ein selbstbestimmtes Wohnen.

Arriving in Berlin | © Leila Haghighat

Arriving in Berlin | © Leila Haghighat

Arriving in Berlin

Um der Perspektive von Geflüchtete eine Stimme zu geben, entstand das kollektive Kartierungsprojekt „Arriving in Berlin – a map made by refugees“ in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt und dem Haus Leo.
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Zivilgesellschaft 4.0 | © Sebastian Bolesch

Zivilgesellschaft 4.0 | © Sebastian Bolesch

„Zivilgesellschaft 4.0 – Geflüchtete und digitale Selbstorganisation“

Geflüchtete, Aktivistinnen, Entwicklerinnen, Theoretiker und Künstlerinnen reflektierten kritisch über die aktuelle Situation und entwickelten Strategien für die Zukunft.
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Festiwalla | Demonstration | Foto: NinaAnsari-Pirsarai | © Jugendtheaterbüro

Festiwalla | Demonstration | Foto: NinaAnsari-Pirsarai | © Jugendtheaterbüro

Ready or not!? – KulTür auf!

Jugendliche, junge Künstler*innen, Aktivisten und Wissenschaftlerinnen diskutierten bei der Konferenz im Mai 2015, was Kunst und Kultur rechten Gedanken und Bewegungen entgegensetzen können.
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Berlin Mondiale | Was willst Du werden | © Janvon Holleben

Berlin Mondiale | Was willst Du werden | © Janvon Holleben

Berlin Mondiale: Mein Haus ist Dein Haus

Unter diesem Motto öffnen die Unterkunft für Geflüchtete Haus Leo und das HKW seit Herbst 2014 füreinander die Türen und entwickeln gemeinsame Projekte für Kinder und Erwachsene.
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Wir wohnen wie wir wollen | © David Gauffin

Wir wohnen wie wir wollen | © David Gauffin

Wir wohnen wie wir wollen

In Berlin, Istanbul und Marseille setzen sich Künstlerinnen, Architekten und Anwohner*innen in partizipativen Projekten mit der Wohnraum-Situation auseinander. Ein Blog fasst die Ergebnisse zusammen.
Zum Blog unter wedecidehowwereside.com

House of Many | © Mirko Winkel

House of Many | © Mirko Winkel

House of Many

Ein Experiment, bei dem sich Kinder mit verschiedenen sozialen Hintergründen und aus verschiedenen Ländern Fragen nach möglicher Lebensführung stellen, unabhängig von erwachsenen Vorbildern.
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