Hubert Fichte: Liebe und Ethnologie


2017

Ein zentraler Bestandteil von Kanon-Fragen ist das mehrjährige Projekt Hubert Fichte: Liebe und Ethnologie. Der Schriftsteller und Ethnologe Hubert Fichte (1935 –1986) gilt als früher deutscher Stichwortgeber für neue Disziplinen wie Queer Studies und Postcolonial Studies. In seinen Schriften werden Ökonomiekritik, (Homo-)Sexualität und Selbstreflexion zu methodischen Werkzeugen. Durch die Übersetzungen seiner Romane in die Sprachen der Orte, die Hubert Fichte mit seiner Lebensgefährtin Leonore Mau bereiste, versucht das Projekt dort erstmalig eine Rezeption seines Werks anzuregen. Das Projekt ist von Diedrich Diederichsen und Anselm Franke in Zusammenarbeit mit weiteren Kurator*innen konzipiert. 2017 wird das Kooperationsprojekt mit dem Goethe-Institut seinen Anfang mit Ausstellungen im Kunstraum Lumiar Cité in Lissabon (September – Oktober; Ko-Kurator: Jürgen Bock) sowie am MAM – Museum of Modern Art in Salvador de Bahia (Oktober – November) und am Centro Municipal de Arte Hélio Oiticica in Rio de Janeiro (November – Dezember; Ko-Kuratoren: Max Jorge Hinderer Cruz und Amilcar Packer) nehmen.

Im Rahmen von Kanon-Fragen

Hubert Fichte: Liebe und Ethnologie ist ein Kooperationsprojekt von Goethe-Institut und Haus der Kulturen der Welt. Mit Unterstützung der S. Fischer Stiftung und der Forberg-Schneider-Stiftung.

September – Oktober 2017
Lissabon

Oktober – November 2017
Salvador de Bahia

November – Dezember 2017
Rio de Janeiro