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Pressemitteilung vom 23.03.2021

Ausstellung Bildungsschock wird verschoben

Die Ausstellung Bildungsschock. Lernen, Politik und Architektur in den 1960er und 1970er Jahren kann aufgrund der aktuellen Situation nicht wie geplant am 1. April eröffnen. Die für den 30. März angesetzte Pressekonferenz zur Ausstellung entfällt. Die Ausstellung ist aufgebaut und wird, sobald es möglich ist, für das Publikum öffnen.

Bereits jetzt können individuelle Presseführungen vereinbart werden, wenden Sie sich dazu gerne an .

Bis eine Öffnung der Ausstellung für das Publikum möglich wird, empfehlen wir einen Blick in die Publikation zur Ausstellung.

Bildungsschock. Lernen, Politik und Architektur in den 1960er und 1970er Jahren blickt auf die Jahrzehnte nach dem Sputnik-Schock von 1957, in denen Bildung im globalen Maßstab expandierte. Die Ausstellung und die gleichnamige Publikation zeigen, wie die Räume des Lernens unter dem Druck demografischer und technologischer Entwicklungen, des Kalten Krieges und der 1968er-Bewegungen permanent neu gedacht und geplant wurden. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Architekt*innen untersucht Kurator Tom Holert eine Epoche der Experimente und schlägt vor, sie als Archiv und Ressource aktueller Debatten zu entdecken. Ein Begleitprogramm schafft vielfältige Zugänge und thematische Vertiefungen zu den Ausstellungsinhalten.

Die Fragestellungen der Ausstellung werden im Schulprojekt Bildung in Beton in die gegenwärtige Schulsituation überführt. Gemeinsam mit Künstler*innen setzten sich Schüler*innen an acht Berliner Schulen mit ihren Schulgebäuden aus den 1960er und 1970er Jahren auseinander. Mit Mitteln aus Architektur, Film, Sound, Performance und bildender Kunst spekulierten sie über mögliche Lernumgebungen und entwarfen ein Manifest für deren Um- und Neugestaltung, um einen Dialog mit der Politik anzustoßen.

Bildungsschock. Lernen, Politik und Architektur in den 1960er und 1970er Jahren

Ausstellung, Publikationen, Begleitprogramm
Ausstellung bis 11.07.2021
Anmeldung Presseführungen:
Kuratiert von Tom Holert

Ausstellungsarchitektur: Kooperative für Darstellungspolitik, Berlin
Ausstellungsgrafik: HIT, Berlin
Aktuelle Informationen: hkw.de/bildungsschock

Mit Beiträgen von Michael Annoff, BARarchitekten (Antje Buchholz, Jürgen Patzak-Poor), Elke Beyer, Sabine Bitter, Antje Buchholz, Arne Bunk, Evan Calder Williams, Fraser McCallum, Filipa César, Inga Danysz, Nuray Demir, Christopher Falbe, Dina Dorothea Falbe, Guests & Hosts, Gregor Harbusch, Marshall Henrichs, Claudia Hummel, Ana Hušman, Jakob Jakobsen, Ana Paula Koury, Monika Mattes, Larry Miller, Maria Helena Paiva da Costa, Silke Schatz, Dubravka Sekulić, Lisa Schmidt-Colinet, Alexander Schmoeger, STREET COLLEGE in Kooperation mit Käthe Wenzel, Maurice Stein, Alexander Stumm, Oliver Sukrow, Ola Uduku, Clemens von Wedemeyer, Sónia Vaz Borges, Helmut Weber, Florian Zeyfang, Francesco Zuddas

Ausstellung in Kooperation mit BAK, basis voor actuele kunst, Utrecht, wo das Projekt mit der Ausstellung Learning Laboratories: Architecture, Instructional Technology, and the Social Production of Pedagogical Space Around 1970 (2016/2017) und der Konferenz The Real Estate of Education (2017) seinen Anfang nahm. Ausstellung in Kooperation mit dem Harun Farocki Institut.
Dank an: rbb
Filmprogramm in Kooperation mit Arsenal. Institut für Film und Videokunst
Filmprogramm und Gesprächsreihe gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung

Bildung in Beton

Schulprojekte, Präsentationen, Audiowalk, Manifest
Mai bis Juni 2021
Aktuelle Informationen: hkw.de/bildunginbeton

Beteiligte Künstler*innen: Bauereignis Sütterlin Wagner Architekten, Alexandre Decoupigny, Nezaket Ekici, Dr. Turit Fröbe / Carina Kitzenmaier (Die Stadtdenkerei), Eva Hertzsch / Adam Page, Evgeny Khlebnikov, Maryna Markova, Branca Pavlovic, Sarah Wenzinger und Thomas Wienands

Beteiligte Schulen: ATRIUM Jugendkunstschule/Bettina-von-Arnim-Schule, Campus Hannah Höch, Carl-von-Linné-Schule, Carl-von-Ossietzky-Schule, Hans-Rosenthal-Grundschule, Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Thomas-Mann-Gymnasium, Walter-Gropius-Schule

In Kooperation mit der ATRIUM Jugendkunstschule, beraten von Montag Stiftung – Jugend und Gesellschaft, gefördert von Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, PwC Stiftung.

Alle Veranstaltungen finden unter den geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen statt.

Das Restaurant Weltwirtschaft bietet am Kiosk auf der Dachterrasse des HKW Speisen und Getränke zum Mitnehmen an. Täglich von 12 bis ca. 18h. Weitere Informationen: weltwirtschaft.berlin

Pressebilder: hkw.de/pressefotos
Pressemappe: hkw.de/presse
Anmeldung Presseführungen:

Das Haus der Kulturen der Welt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Auswärtigen Amt.

Pressekontakt:
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Leitung Presse und PR
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