Éric Sadin

Éric Sadin ist Schriftsteller und Philosoph. In seinem Werk befasst er sich mit den Beziehungen zwischen Kunst, Sprache und neuen Technologien. Von 1999 bis 2003 war er Chefredakteur der Zeitschrift éc/artS (zu künstlerischen Praktiken und neuen Technologien). Sadin hat theoretische und poetische Texte in mehr als 15 Zeitschriften ­veröffentlicht und ist Autor mehrerer ­Bücher, darunter einer dreibändigen Bestandsaufnahme unserer Beziehung zu digitalen Technologien. Er ist regelmäßiger Referent an der Sciences Po in Paris und wird regelmäßig zu Vorträgen und Lehraufträgen an Universitäten und Forschungszentren weltweit geladen. Seine jüngsten Publikationen sind La vie algorithmique – Critique de la raison numérique (2015), das von der Kritik gefeierte Buch La silicolonisation du monde : L’irrésistible expansion du libéralisme numérique (2016) und der Essay L’Intelligence artificielle ou l’enjeu du siècle (2018).

Stand: Januar 2019

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