KIWit

Kompetenzverbund Kulturelle Integration und Wissenstransfer

KIWit: The State of the ArtsInstitutions | © Laura Fiorio

KIWit: The State of the ArtsInstitutions | © Laura Fiorio

Wie lassen sich Ausschlüsse und diskriminierende Strukturen in Kunst und Kultur abbauen? Wie lässt sich Vielfalt in Kultureinrichtungen stärken? Wie werden migrantische Akteur*innen, People of Color, von Altersdiskriminierung Betroffene oder Menschen mit Behinderungen zu Mitgestalter*innen?

Um eine diversitätsorientierte Öffnung von Kulturinstitutionen voranzutreiben, schloss sich das HKW über einen Zeitraum von drei Jahren von 2017–2020 mit vier Partnern in einem Verbund zusammen: Das gemeinsame Ziel des Kompetenzverbundes Kulturelle Integration und Wissenstransfer KIWit war, Kulturinstitutionen zu öffnen: Durch die Bereitschaft andere Perspektiven anzuerkennen, Seh- und Denkgewohnheiten zu hinterfragen und Lernprozesse anzustoßen. Dafür förderte, unterstützte und begleitete er Kulturinstitutionen und Akteur*innen bundesweit. Angebote der KIWit-Verbundpartner umfassten Schulungen für Multiplikator*innen aus der migrantischen Kulturszene; Nachwuchsförderung für Menschen, die von sozialen Ausschlüssen betroffen sind; diversitätsorientierte Weiterbildungen und Beratungen für Kulturschaffende und bundesgeförderte Kultureinrichtungen sowie die Initiative Kultur öffnet Welten.

Kultur öffnet Welten existierte von 2015 bis 2020 als das bundesweit größte Netzwerk für Diversität und kulturelle Teilhabe: Mehr als 700 Akteur*innen nutzten die Onlineplattform, um Projekte, Aktionen, Veranstaltungen und Angebote abzubilden, die Zugang und kulturelle Vielfalt schaffen. Gleichzeitig bot die vom HKW verantwortete Seite eine Diskursplattform, die bereits existierende Initiativen sichtbar machte und kritische Positionen einband.

Zu KIWit gehörten Bundesakademie Wolfenbüttel, Stiftung Genshagen, Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen, Netzwerk Junge Ohren und das HKW.

Die Website kiwit.org wurde im Dezember 2020 archiviert und wird seitdem nicht mehr redaktionell betreut.