Hubert Fichte: Liebe und Ethnologie


2017–2020

Hubert Fichte mit einer Dan-Maske, 1979

Hubert Fichte mit einer Dan-Maske, 1979

© bpk/ S. Fischer Stiftung/ Leonore Mau

© bpk/ S. Fischer Stiftung/ Leonore Mau

Der Schriftsteller und Ethnologe Hubert Fichte (1935–1986) gilt als poetischer und dokumentarisch-realistischer Vorläufer neuer Disziplinen in Deutschland wie Queer Studies und Postcolonial Studies. Das Ausstellungs- und Forschungsprojekt Liebe und Ethnologie öffnet sein Werk für eine kritische heutige Auseinandersetzung.

2017 nahm das Kooperationsprojekt mit dem Goethe-Institut seinen Anfang: Ausgewählte Romane von Hubert Fichte wurden ins Portugiesische, Englische, Französische, Spanische und Wolof übersetzt. Vor Ort kuratierte Ausstellungen zeigten neue künstlerische Arbeiten – 2017 in Lissabon, Salvador de Bahia und in Rio de Janeiro, 2018 folgten Ausstellungen in Santiago de Chile mit einem mehrtägigen begleitenden Kolloquium sowie weitere Stationen in Dakar und New York. Im Herbst 2019 schließt die Ausstellung Liebe und Ethnologie – die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte) im HKW in Berlin das Projekt ab.

Künstlerische Leitung: Diedrich Diederichsen und Anselm Franke

Im Rahmen von Kanon-Fragen

Ausstellungs- und Forschungsprojekt

2017–2020

Ausstellungen