Bildungsschock

Lernen, Politik und Architektur in den 1960er und 1970er Jahren
Do, 01. April 2021 — So, 11. Juli 2021

Filipa César, Sónia Vaz Borges, Skola di Tarafe | Film Still, 2020 | Courtesy the artists

Filipa César, Sónia Vaz Borges, Skola di Tarafe | Film Still, 2020 | Courtesy the artists

Group Ludic, Quartier de la Grande Delle, Hérouville-Saint-Clair, 1968 | Courtesy Nachlass Xavier de la Salle

Group Ludic, Quartier de la Grande Delle, Hérouville-Saint-Clair, 1968 | Courtesy Nachlass Xavier de la Salle

Protesting students climbing into Low Library, Columbia University, April 1968 | © Richard Howard

Protesting students climbing into Low Library, Columbia University, April 1968 | © Richard Howard

The Acorn School, New York | © Maris/Semel Photo

The Acorn School, New York | © Maris/Semel Photo

Walter-Gropius-Schule | Foto: Christopher Falbe, 2020

Walter-Gropius-Schule | Foto: Christopher Falbe, 2020

Foto: Frank Kleinbach | Inga Danysz: Crawler, Rocket, 2017 | Courtesy the artist & Kunstverein Reutlingen

Foto: Frank Kleinbach | Inga Danysz: Crawler, Rocket, 2017 | Courtesy the artist & Kunstverein Reutlingen

1957 brachte die Sowjetunion einen Satelliten in die Erdumlaufbahn und gewann so die erste Etappe im „Wettlauf ins All“. Der Westen reagierte auf den „Sputnik-Schock“ mit einer nie dagewesenen Bildungsoffensive, die bald die gesellschaftliche Debatte beherrschte.

Bildungsschock blickt auf die Jahrzehnte nach dem Sputnik-Schock, in denen Bildung im globalen Maßstab expandierte. Ausstellung und Publikation zeigen, wie die Räume des Lernens unter dem Druck demografischer und technologischer Entwicklungen, des Kalten Krieges und der 1968er-Bewegungen permanent neu gedacht und geplant wurde. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Architekt*innen untersucht Kurator Tom Holert eine Epoche der Experimente und schlägt vor, sie als Archiv und Ressource aktueller Debatten zu entdecken.

Begleitend zur Ausstellung geht das Projekt Bildung in Beton an acht Berliner Schulen. Schüler*innen setzen sich hier gemeinsam mit Künstler*innen mit ihren Schulgebäuden aus den 1960er und 1970er Jahren auseinander und spekulieren über die Lernumgebungen der Zukunft.

Ausstellung mit Beiträgen von Michael Annoff, BARarchitekten (Antje Buchholz, Jürgen Patzak-Poor), Elke Beyer, Sabine Bitter, Antje Buchholz, Arne Bunk, Evan Calder Williams, Fraser McCallum, Filipa César, Inga Danysz, Nuray Demir, Christopher Falbe, Dina Dorothea Falbe, Guests & Hosts, Gregor Harbusch, Marshall Henrichs, Claudia Hummel, Ana Hušman, Jakob Jakobsen, Ana Paula Koury, Monika Mattes, Larry Miller, Maria Helena Paiva da Costa, Silke Schatz, Dubravka Sekulić, Lisa Schmidt-Colinet, Alexander Schmoeger, STREET COLLEGE in Kooperation mit Käthe Wenzel, Maurice Stein, Alexander Stumm, Oliver Sukrow, Ola Uduku, Clemens von Wedemeyer, Sónia Vaz Borges, Helmut Weber, Florian Zeyfang, Francesco Zuddas

Kuratiert von Tom Holert

Im Rahmen von Das Neue Alphabet

Ausstellung, Schulprojekt, Publikation

01.04.–11.07.2021
Öffnungszeiten:
täglich außer Di
12–20h

Ausstellungshalle 1

Eintritt:
7€/3€

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