Musik sehen

© HKW / Spector Books / Olaf Nicolai

© HKW / Spector Books / Olaf Nicolai

Publikationsreihe Das Neue Alphabet, Band 8
Herausgeber*innen: Lina Brion und Detlef Diederichsen
Verlag: Spector Books, Leipzig
80 Seiten, deutsche und englische Ausgabe
Abbildungen in Farbe, Broschur mit gefaltetem Schutzumschlag
ISBN DE: 978-3-95905-491-1
ISBN EN: 978-3-95905-492-8
Preis: 10 €

Erhältlich im Buchhandel, Versandbestellungen über den Webshop

Die Aufführung von Musik, die am Rechner produziert wird, hat mit den Codes des Konzerts gebrochen: Das Publikum kann Musik nicht mehr bei ihrer Entstehung zusehen, der Kausalzusammenhang von Geste und Klang ist gekappt. Mit der Laptop-Performance hat sich ein Format entwickelt, bei dem das Publikum auf Menschen starrt, die auf Bildschirme starren. Musik sehen fragt: Welche Rolle spielt die Sichtbarkeit für das Erleben von Musik? Wie wichtig ist der Live-Charakter für die Zukunft der Musikaufführung? Mit Beiträgen von Stefanie Alisch, Peter Kirn, Mari Matsutoya, Adam Parkinson, Terre Thaemlitz und TOPLAP

Einleitung
Lina Brion, Detlef Diederichsen

Die Krise der Post-Spektakel-Contemporary-Ambient-„Live“-Performance
Terre Thaemlitz

Das TOPLAP-Manifest

Ohne jede körperliche Geste auf der Bühne zu stehen, ist extrem belastend
Peter Kirn, Adam Parkinson alias Dane Law

Die Punkte verbinden – Umrisse eines schwebenden Mädchens
Mari Matsutoya

Musik als Bewegung gesehen
Stefanie Alisch