YEE SOU ROMOTOW

Hermann-Ehlers-Gymnasium mit Franziska Pierwoss und Siska

Hermann-Ehlers-Gymnasium | © Laura Fiorio

Hermann-Ehlers-Gymnasium | © Laura Fiorio

Was wäre, wenn es in Zukunft eine neue gemeinsame Sprache gäbe, die alle Schüler*innen in der Schule lernen? Eine verbindende, „freie“ Sprache? Wie würde sie klingen? Und aussehen? Die Künstler*innen Franziska Pierwoss und Siska entwickeln mit einer 11. Klasse des Hermann-Ehlers-Gymnasiums in Berlin-Steglitz Ideen für die Sprache von morgen. Inspiriert von ihren Erst- und Zweitsprachen, aktueller Umgangssprache und der französischen Spielsprache Verlan entsteht ein eigener Wortschatz. Mit professionellen Grafiker*innen erkunden sie den Zusammenhang von Schriftbildern und Bedeutung. Experimente und Spiele thematisieren die politische und soziale Dimension von Worten: Welche Sprachen werden zuhause, auf dem Schulhof und auf Instagram gesprochen, die Lehrer*innen nicht verstehen? Wie beeinflussen Worte das Denken? Welche Sprache spricht die Stadt?

Das Hermann-Ehlers-Gymnasium im Bezirk Steglitz-Zehlendorf (Steglitz) arbeitet mit den Profilen Theater/Film, Gesellschaftswissenschaften oder Naturwissenschaften. Mit Kristin Reinhardt (Kulturagenten für Kreative Schulen)