Dream Center II, Los Angeles, 2017, Foto: Christian Werner
No Start / No End, Berlin, 2017, Foto: Christian Werner
Pool Cleaner, Los Angeles, 2017, Foto: Christian Werner

Shortlist 24. Mai 2022, Preisverleihung 22. Juni 2022

Internationaler Literaturpreis 2022

Preis für übersetzte Gegenwartsliteraturen

24. Mai 20h
Bekanntgabe der Shortlist
Buchhandlung ocelot

Eintritt frei

22. Juni 19.30h
Preisverleihung im HKW

Eintritt frei

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Es wird Zeit für neue Sprachen. Der Internationale Literaturpreis sucht auch 2022 nach Autor*innen und Übersetzer*innen, die gegen das „Weiter so“ anschreiben, die das unendliche Potenzial von Übersetzung erkennen, die sich ihren Leser*innen zuwenden und sie gleichermaßen herausfordern.

Wie schreiben Autor*innen und Übersetzer*innen über die Umbrüche und Verflechtungen der Gegenwart? Welche Zukünfte zeichnen sich in ihren Texten ab? Welche Lesarten des Vergangenen? Versunken in ein schwindelerregendes Jetzt, scheint es schwer vorstellbar, dass sich jemals etwas ändern könnte. Hier kommt die Literatur ins Spiel. Sie kann einen kritischen wie einfühlenden Blick auf die Zustände und Bedingungen werfen, die das Leben und das Miteinander-Leben ausmachen.

Es wird Zeit für neue Sprachen. Der Internationale Literaturpreis sucht nach Autor*innen und Übersetzer*innen, die gegen das „Weiter so“ anschreiben, die das unendliche Potenzial von Übersetzung erkennen, die sich ihren Leser*innen zuwenden und sie gleichermaßen herausfordern. Auch 2022 begibt sich der Internationale Literaturpreis auf die Suche nach Texten, die etwas mit der Sprache machen – gerade weil sie uns als Übersetzungen erreichen.

Zum vierzehnten Mal verleihen das Haus der Kulturen der Welt und die Stiftung Elementarteilchen den Internationalen Literaturpreis. Dotiert mit 35.000 € – 20.000 € für Autor*in, 15.000 € für Übersetzer*in – zeichnet er ein herausragendes Werk der internationalen Gegenwartsliteratur in deutscher Erstübersetzung aus. Er würdigt in dieser Allianz sowohl Originalwerk als auch Übersetzung. Dieser doppelte Fokus macht ihn in der deutschen Preislandschaft einzigartig. Für ihre Shortlist-Nominierung erhalten alle anderen Autor*innen und Übersetzer*innen jeweils 1.000 €.