Di., 17. Juni 2014

Liveschaltung aus Rio de Janeiro: Die WM für wen?

Kind im Favela Metrô-Mangueira, Rio de Janeiro | Foto: Mídia NINJA

Kind im Favela Metrô-Mangueira, Rio de Janeiro | Foto: Mídia NINJA

Giselle Tanaka, Stadtplanerin, Forschungsprofessorin am Institut für Städtebau und Landesplanung an der Universidade do Rio de Janeiro (UFRJ) im Gespräch mit Silvia Fehrmann.

In einer Live-Schaltung werden politische und soziale Dimensionen der FIFA-Weltmeisterschaft für Brasilien diskutiert. Welche Auswirkungen haben Großevents solcher Dimensionen in einer Gesellschaft im Übergang wie Brasilien? Beispiel Rio de Janeiro: Die Stadtplanerin Giselle Tanaka hat sich in der Bürgerbewegung der Vila Autódromo engagiert, die sich gegen die durch die Stadtregierung geplante Zwangsräumung der Gemeinde zugunsten eines Olympischen Parks und eines Immobilienentwicklungsgebietes wendet. Tanaka hat dazu gemeinsam mit der Universität UFRJ ein Alternativmodell zur Zwangsurbanisierung ihrer Gemeinde vorgelegt. Sie wird über soziale Bewegungen und Alternativen berichten und über die Situation wenige Tage nach Beginn der WM in Brasilien.


In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung