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Sa, 30. April 2016

Hieroglyphic Being, Ubiet & Dian HP, Reem Kelani, Kamal Kassar & Ensemble Asil

Hieroglyphic Being | © Celeste Sloman

Hieroglyphic Being | © Celeste Sloman

22.20 h: Hieroglyphic Being

21.20 h: Ubiet & Dian HP

20 h: Reem Kelani

18.45 h: Kamal Kassar und Ensemble Asil

Hieroglyphic Being presents The Sirius Mysteries Quintet

22.20 h | Café Global

Rhythmuskubismus und kosmisches Geheimwissen: Jamal Moss ist als DJ, Produzent und Radiomacher Teil von Chicagos Underground. Zu seinen Einflüssen gehört die House-Tradition Ron Hardys ebenso wie Sun Ra und John Cage. Für Pop 16 vertont er die legendäre Astronomie der westafrikanischen Dogon, die in den 1930ern für Hysterie sorgte – und ihren womöglich außerirdischen Ursprung — mit Live-Drums und -Elektronik.

DJ-Set von Hieroglyphic Being

Ubiet | © Witjak Widhi Cahya Salihara

Ubiet | © Witjak Widhi Cahya Salihara

Ubiet & Dian HP: Dedendangan

21.20 h | Auditorium

Melayu-Pop – geprägt von Gendang-Rahmentrommeln, Akkordeon- und Flötenklängen – hat seine Ursprünge im indonesischen und malaysischen Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts. Die Sängerin Ubiet und die Pianistin Dian HP, die 2011 bereits mit ihrer Pop-Version der indonesischen Kroncong-Musik im HKW auftraten, modernisieren die ursprüngliche Spielform mit E-Bass, Cello und Texten indonesischer Lyriker*innen.

Reem Kelani | © Christopher Scholey

Reem Kelani | © Christopher Scholey

Reem Kelani: Visit me once a year - Songs from early 20th-century Egypt and Greater Syria

20 h | Auditorium

Als Tochter palästinensischer Eltern in Manchester geboren und in Kuwait aufgewachsen, lebt die Sängerin und Musikwissenschaftlerin Reem Kelani heute in London. Auf ihrer CD Sprinting Gazelle – Palestinian Songs from the Motherland and the Diaspora erkundete sie spielerisch die Verbindungen von Jazz und arabischer Musik. Im HKW interpretiert sie u. a. Werke des Komponisten Sayed Darwish, einem Wegbereiter ägyptischer Populärmusik.

Reem Kelani auf Soundcloud

Ensemble Asil | © promo

Ensemble Asil | © promo

Kamal Kassar (Talk) und das Ensemble Asil (Live-Performance): Classical Arab Music, a lost gem

18.45 h | Theatersaal

Ein Musikwissenschaftler aus Kairo hinterlässt eine verstaubte Sammlung
früher arabischer Aufnahmen. Der libanesische Unternehmer Kamal Kassar kauft das über 3.500 Tonträger umfassende Archiv und verschreibt sich seiner Erhaltung, Digitalisierung und Verbreitung. Pop 16 macht es erlebbar: Kassars Lecture wird live begleitet von Mustafa Saids Ensemble Asil.

Ensemble Asil live