So, 01. Mai 2016

Imperial Jazz: The Black Sound at the Dawn of Radio and Recording

Mit Timothy Brennan

Wie bedingt struktureller Rassismus die Entwicklung populärer Genres? Wie vereinnahmt der Mainstream schwarze Subkulturen? Der Literaturwissenschaftler Timothy Brennan betrachtet Segregation im Pop.

Timothy Brennan ist Professor an den Instituten für Kulturwissenschaften und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie für Anglistik der University of Minnesota. Er befasst sich u. a. mit Fragestellungen der Geistesgeschichte, Kulturtheorie, den Avantgarden, Kolonialismus- und Imperialismus-Theorien, Übersetzung und Populärmusik. Er ist Autor des Buchs Secular Devotion: Afro-Latin Music and Imperial Jazz (2008) und hat 2001 die englische Erstübersetzung von Alejo Carpentiers Standardwerk La música en Cuba herausgegeben. Zu seinen Publikationen zählen zudem Empire in Different Colors (2007) und der Aufsatz „World Music Does Not Exist“ (2001). Brennan war u. a. Stipendiat der Fulbright Foundation, des National Endowment for the Humanities und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er hat zuvor an der Cornell University, an der University of Michigan sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin gelehrt.