Do, 06. Juni 2019

Scratching against the Kaboom and Blare of Trumpets

Nhlanhla Mahlangu in “The Head and the Load” | Foto: Courtesy of William Kentridge

Nhlanhla Mahlangu in “The Head and the Load” | Foto: Courtesy of William Kentridge

Wie klang der Erste Weltkrieg für Soldat*innen aus den Gebieten des heutigen Togo, Namibia oder Tansania? Eine Ahnung von dem Lärm, den sie hörten, vermitteln die imaginären Klanglandschaften, die Philip Miller und Thuthuka Sibisi für William Kentridges Performance The Head and the Load komponierten. Mit der Anthropologin Rosalind C. Morris diskutieren die Musiker anhand von Videoausschnitten und Soundbeispielen dieser Performance Fragen zum transnationalen Schwarzen Kulturerbe: Welche Lieder sind in den Schützengräben an der Westfront oder in Lagern Ostafrikas entstanden? Was können diese Kriegslieder und Chants der europäischen Musik-Avantgarde entgegensetzen? Wie schreibt sich Kolonialismus in klangliches Wissen ein?

Moderiert vom Musikethnologen Ronald Radano, Andrew W. Mellon Fellow in the Humanities an der American Academy in Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der The Andrew W. Mellon Foundation

In Kooperation mit derAmerican Academy in Berlin