Sa, 09. November 2019

Architektur und Gesellschaft

Wie wollen wir zusammenleben?

Armin Linke | Mies van der Rohe, Farnsworth House, Chicago USA, 2011

Armin Linke | Mies van der Rohe, Farnsworth House, Chicago USA, 2011

Was heißt es heute, modern zu sein? Die Beschaffenheit, Kritikwürdigkeit und Aktualität der Moderne – und damit auch der modernen Architektur – gehört zu den noch immer virulenten Fragen der Gegenwart. Spielarten des postkolonialen Diskurses haben zuletzt Problematiken der Moderne-Debatte aufgezeigt. Gleichzeitig machten sich antimoderne „rechte Räume“ in vielen vermeintlich stabilen Demokratien breit. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen diskutieren Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus Kunst, Architektur und Stadtplanung, wie relevant die Frage nach der Aktualität der Moderne heute ist. Was bedeutet es, im Zeitalter einer umfassenden Datafizierung der Gesellschaft, modern zu sein? Wie können emanzipatorische Gestaltungsstrategien aussehen, die die gesellschaftlichen Auswirkungen abstrakter technischer Abläufe sichtbar machen und so potenziell zu einer Demokratisierung der Datengesellschaft beitragen?

Workshops mit Jesko Fezer, Christa Kamleithner, Nikolaus Kuhnert, Armin Linke, Marion von Osten, Angelika Schnell, Philip Ursprung, Georg Vrachliotis, Karin Wilhelm u. a.; Diskussion mit Christian Kerez, Achim Menges, Michaela Ott, Karin Wilhelm, moderiert von Stephan Trüby

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Konferenz finden am 8. November im ARCH+ Space (Friedrichstraße 23A, 10969 Berlin) statt.

Eine Veranstaltung von IgmA und ARCH+, gefördert durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und die Universität Stuttgart