Sa, 17. April 2021 — So, 11. Juli 2021

Werner Düttmann. Berlin. Bau. Werk.

Kongresshalle, im Bau mit Blick auf Reichstagsruine im Hintergrund, 5.3.1957 | Akademie der Künste, Berlin, Werner-Düttmann-Archiv, Nr. 10 F. 6/3 | Foto: Leon Müller

Kongresshalle, im Bau mit Blick auf Reichstagsruine im Hintergrund, 5.3.1957 | Akademie der Künste, Berlin, Werner-Düttmann-Archiv, Nr. 10 F. 6/3 | Foto: Leon Müller

Vom Ernst-Reuter-Platz über St. Agnes in Kreuzberg bis hin zu U-Bahnhöfen der U7: Als Architekt und Stadtplaner prägte Werner Düttmann Berlin wie kaum ein anderer in der Nachkriegszeit. Seine Arbeiten umfassen Wohn- und Kulturbauten wie das Brücke-Museum oder die Akademie der Künste im Hansa-Viertel, öffentliche Plätze, Sozial- und Verkehrsbauten. Gemeinsam mit Franz Mocken verantwortete Düttmann ab 1957 auch die Bauausführung der Kongresshalle, in der sich heute das HKW befindet.

Am 6. März 2021 wäre Düttmann hundert Jahre alt geworden. Die vom Brücke-Museum initiierte und konzipierte Ausstellung Werner Düttmann. Berlin. Bau. Werk würdigt sein Schaffen. Anlässlich des Jubiläums machen 28 von der Kooperative für Darstellungspolitik gestaltete „Ausstellungssatelliten“ ab dem 6. März in der Stadt auf seine Bauten aufmerksam. Als Teil des netzwerkartigen Projekts zeigt eine Ausstellung im HKW ab 17. April Archivmaterialen und historische Dokumente zu Düttmanns Formensprache, der Geschichte der Kongresshalle und ihrem Standort im Tiergarten.

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog im Wasmuth & Zohlen Verlag in deutscher und englischer Sprache.

Werner Düttmann. Berlin. Bau. Werk. wird konzipiert und organisiert vom Brücke-Museum, in Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin, dem Landesdenkmalamt Berlin und der Technischen Universität Berlin, gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin und dem Hauptstadtkulturfonds.