Beflügelt vom gesprochenen Wort und spirituellen Motiven der Tschiluba-Kultur treffen sich Fiston Mwanza Mujila und Pablo Gīw an der Schnittstelle von Surrealismus und Free Jazz. Sie erfinden ein klangliches und poetisches Universum, um über Machtverhältnisse nachzudenken und jegliche Formen von Herrschaft und Hegemonie zu dekonstruieren. Themen wie Krieg, Kolonialismus, kulturelle Aneignung, Ausbeutung und Rassismus akzentuieren  diese Performance, deren Form an die Bewusstseinsveränderungen in Trancezuständen und Besessenheitsritualen erinnert. Schreie, Naturklänge, Tiergeräusche, Gesänge, Beschwörungsformeln, Gebete, Gleichnisse, Improvisationen, Soundcollagen, Wiederholungen und Referenzen machen diesen Abend zu einem Raum, wo alles möglich ist, eine neue Art der Utopie, die sich erlösend und einladend zum Publikum öffnet. 

Musik und Sounds: Pablo Gīw
Konzept, Gedichte, Gesänge und Stimme: Fiston Mwanza Mujila
Sprachen: Französisch, Englisch, Deutsch, Tschiluba

Fiston Mwanza Mujila ist 2024/25 Fellow des Berliner Künstler*programms des DAAD.