Mo, 16. Juni 2014 — Mi, 18. Juni 2014

Returning to Sender

Bild © Elisabeth Pichler

Bild © Elisabeth Pichler

Themen setzen und streuen, Wissen vermitteln und steuern, Beziehungen knüpfen und zu deren Verhandlung auffordern: Was kennzeichnet die Formen der Wissensproduktion, -gestaltung und -festschreibung des Hauses der Kulturen der Welt? Und inwiefern funktioniert die Institution als Botschaft?

Das Projekt RETURNING TO SENDER geht verschiedenen Bedeutungsebenen und Parallelen nach, die der Begriff der „Botschaft“ in Bezug auf das HKW aufweist – im doppelten Sinne einer diplomatischen Vertretung und einer Mitteilung.
An drei Tagen werden Aspekte der Repräsentation, der Verhandlungen und des Berichts befragt, die das HKW im Laufe seiner Entwicklung und eines sich wandelnden Selbstbilds geprägt haben.
Acht verschiedene sinnbildliche Formate und exemplarische Situationen thematisieren das Verhältnis von Vertretung, Nachricht und Subtext. Sie verhandeln Außenstellen und Einladungen, narrative Vermittlungsstrategien und Wissens-Sprachen, Selbstbilder, Übersetzungen, (Miss-)Verstehen und das Wechselspiel von Nähe und Distanz in der Diplomatie.

Kuratiert von Sarah Alberti, Stefan Aue, Kenan Darwich, Jana Eske, Lena von Geyso, Lars Hering, Stefanie Humbert, Anastasia Marukhina, Jessica Paez, Elisabeth Pichler, Marlies Pillhofer, Johanna Rainer, Michaela Richter, Agnieszka Roguski, Julia Schleis, Kristina Semenova, Inga Zimprich.

Ein Projekt des Masterprogramms Kulturen des Kuratorischen (geleitet von Beatrice von Bismarck, Benjamin Meyer-Krahmer, Thomas Weski) der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt.

Gefördert von der Michael & Susanne Liebelt-Stiftung (Hamburg) und Kulturen des Kuratorischen, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.


Mehr Informationen auf www.returningtosender.de