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Sa, 07. März 2015 und So, 08. März 2015

Wer was wie arbeitet?

Mit Maria Mohr und Stefanie Schlüter

Die ersten 10 Filme der Lumière | © Mathilde Frieda Lüderitz Venza

Die ersten 10 Filme der Lumière | © Mathilde Frieda Lüderitz Venza

Die erste Kinovorführung vor zahlendem Publikum, die es je gegeben hat, dauerte rund 20 Minuten. Jeder der insgesamt zehn kurzen Filme hatte eine Länge von nur knapp einer Minute. Mit dem Film „Arbeiter verlassen die Lumière-Werke“ eröffneten die Brüder Lumière dieses Filmprogramm im Jahr 1895 in Paris.

Ausgehend von diesem Stück Film werden verschiedene andere Filme aus der Kinogeschichte vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute gezeigt, die sich mit Arbeitsverhältnissen beschäftigen. Wer arbeitet, wer nicht? Was arbeiten Männer, was Frauen? Wie war Arbeit vor 100 Jahren organisiert, wie heute? Wie arbeiten die Menschen in Europa, wie auf anderen Kontinenten?

Im Workshop werden die Kinder selbst tätig und erproben: Wie ändert sich die Einstellung – im doppelten Sinne des Wortes –, wenn ich Arbeit in einer Großaufnahme filme oder aus der Ferne,etwa in einer Totalen? Wie entstehen Filme aus einzelnen Einstellungen, den kleinsten erzählerischen Einheiten? Gedreht wird am Haus der Kulturen der Welt.