So 27.5. Verkehrsbehinderungen rund um das HKW mehr

Brassaï (Gyula Halász), aus Graffiti de la Série VIII: La Magie, 1955, Silbergelatineabzug, 141 × 106,3 cm | Centre Pompidou. bpk | CNAC-MNAM | Estate Brassaï
Eva Kot’átková | Educational Model, 2009, Edition 2/3, Art Collection Telekom | © the artist, courtesy of hunt kastner, Prague

Intendant Bernd Scherer zum Programm Mai/Juni:

Die Rückbesinnung auf Zeiten, in der die Welt scheinbar noch in Ordnung war, ist ein Merkmal von Krisen. Die Furcht vor Veränderung und vor den Implikationen technologischer Entwicklungen lässt Menschen in vermeintlich Ursprünglichem Zuflucht suchen. Die Auseinandersetzung mit Vergangenem kann aber auch Ressourcen freisetzen, um andere, mögliche Zukünfte zu denken.
Fluchten und Visionen aus einer Zeit der tiefen Krise in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt die Ausstellung Neolithische Kindheit. Kunst in einer falschen Gegenwart, ca. 1930. Mit dem nötigen Imaginationsüberschuss, um die Verhältnisse nicht nur zu sehen, wie sie sind, sondern vor allem, wie sie sein könnten, unternimmt Schools of Tomorrow einen Testlauf der Schule von morgen – einer Schule, die Bildung als Befähigung statt bloßem Wissenstransfer begreift.