Das Haus und seine Geschichte

Vom Zeltenplatz über die Kongresshalle als „Denkmal der Moderne“ bis zum Haus für Gegenwartsforschung: Die Geschichte rund um das Haus der Kulturen der Welt ist vielschichtig, der Ort stand oftmals im Zentrum aktueller politischer Ereignisse. Die hier versammelten Chroniken werfen Schlaglichter auf diese ereignisreiche Geschichte. Dass Chroniken subjektiv sind, die Auswahl des Beschriebenen immer der Einschätzung des Schreibenden folgt, gilt selbstverständlich auch hier. Aber Zeitgeschichte seit dem Kalten Krieg und Entwicklungsperspektiven international agierender Kulturinstitutionen lassen sich aus den Jahr-für-Jahr-Betrachtung herauslesen, vielleicht auch ein „Geist des Ortes“.

Involviert sind Otto Suhr und Eleanor Dulles, Willy Brandt, Kurt Georg Kiesinger und Beate Klarsfeld, Thornton Wilder, Kinski und Dürrenmatt, Nelson Mandela und John F. Kennedy, Gilberto Gil und Wole Soyinka, Catherine David, Okwui Enwezor, Marie NDiaye und Arnout Mik und viele mehr. Im Einsatz sind Düsenjäger und Räumbagger, Umbauten und Einbauten und der Klimawandel.