Refugee-Hackathon, © Lionel-Kreglinger/Berlin 2015
Fatuma Musa, © Sebastian Bolesch
© Sebastian Bolesch
Bino Byansi Byakuleka, © Sebastian Bolesch
© Sebastian Bolesch
© Sebastian Bolesch
© Sebastian Bolesch
Samee Ulah, Nanna Heidenreich, Bino Byansi Byakuleka, Silvia Fehrmann, Diana McCarty, Lutz Engels, Jochen Becker (v.l.n.r.), © Sebastian Bolesch

Do., 03. März 2016 — Sa., 05. März 2016

Zivilgesellschaft 4.0 – Geflüchtete und digitale Selbstorganisation

Kongress

3.–5.3.2016

In englischer Sprache

Geflüchtete sind digitale Vorreiter: Smartphones und Social Media sind für die Flucht ebenso wie für den Alltag in der neuen Heimat wesentlich. Auch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe sind digitale Instrumente von zentraler Bedeutung. Auf dem Kongress Zivilgesellschaft 4.0 vernetzen sich die zahlreichen Initiativen und Projekte.

Für Tausende von Geflüchteten, die in Deutschland ankommen, ist Selbstorganisation besonders wichtig. Seit einigen Jahren kämpfen Geflüchteten-Organisationen für das Recht zu bleiben, für Bewegungsfreiheit und ein Leben in Würde. Freiwillige und Unterstützer*innen engagieren sich, um die Lebensbedingungen der Neuangekommenen zu verbessern. Gemeinsam bilden Geflüchtete, Freiwillige und Unterstützer*innen die neue Zivilgesellschaft.
Für die Selbstorganisation sind besonders digitale Werkzeuge entscheidend. Was muss heute angepackt werden? Welche Herausforderungen müssen gemeistert werden? „Zivilgesellschaft 4.0. – Geflüchtete und digitale Selbstorganisation“ bringt Geflüchtete, Aktivisten, Entwicklerinnen, Theoretiker und Künstlerinnen zusammen, um Strategien zu entwickeln und kritisch über die aktuelle Situation zu reflektieren.
Der Kongress hat zum Ziel, Probleme zu diskutieren und Lösungen festzuhalten; zu analysieren und zu veranschaulichen was fehlt. In Arbeitsgruppen entwickeln Expert*innen aus verschiedenen Bereichen Instrumente zur Herstellung von Handlungsfähigkeit. Learning Workshops vermitteln Wissen über digitale Technologien und Selbstermächtigung.

„Zivilgesellschaft 4.0 – Geflüchtete und digitale Selbstorganisation“ findet im Rahmen von 100 Jahre Gegenwart statt.

In Kooperation mit Asyl-in.de, Chaos Computer Club Berlin e.V., Refugee Hackathon, Maptime Berlin, metroZones, Migration Hub, Refugee Emancipation e.V., reboot.fm, We Are Born Free! Empowerment Radio

Zuschauerversorgung durch Levante Gourmet Team und Die Weltküche