Wassermusik

Goodbye UK – and Thank You for the Music
Fr, 27. Juli 2018 — Sa, 18. August 2018

Foto: Richard Rush

Foto: Richard Rush

Matthew Herbert’s Brexit Big Band | © Marc Allan

Matthew Herbert’s Brexit Big Band | © Marc Allan

Adrian Sherwood & Little Axe | © Promo

Adrian Sherwood & Little Axe | © Promo

The Zombies | © Payley Photography

The Zombies | © Payley Photography

Orlando Julius & The Heliocentrics | © Promo

Orlando Julius & The Heliocentrics | © Promo

Mexrrissey | © Promo

Mexrrissey | © Promo

Jazz Jamaica | © Promo

Jazz Jamaica | © Promo

Shabaka & The Ancestors | © Leeroy Jason

Shabaka & The Ancestors | © Leeroy Jason

Bright Phoebus Revisited | © Pete Heywood

Bright Phoebus Revisited | © Pete Heywood

Kobo Town | © Paul Wright

Kobo Town | © Paul Wright

Scritti Politti | © Promo

Scritti Politti | © Promo

Die anstehenden Einschnitte durch den Brexit sind ein guter Anlass, sich bei Großbritannien endlich dafür zu bedanken, dass es die letzten sechzig Jahre mit einem exquisiten Pop-Kanon bereichert hat. Liverpool-Beat und Lovers Rock, Glam Rock und Grime, Drum ’n’ Bass und Dubstep – regelmäßig erschütterten britische Innovationen die Popwelt. Nicht zu unterschätzen ist bei all diesen Entwicklungen der Einfluss karibischer und afrikanischer Migrant*innen, die ab 1948 legal nach UK einreisen konnten. Auch die atemberaubende Entwicklung, die der britische Jazz und Rhythm & Blues ab den 1950er Jahren nahmen, ist hiervon stark geprägt. Und da sich aus dieser Szene auch die erste Generation britischer Rockbands rekrutierte, kann man behaupten: Ohne die Alpha Boys School, in der die meisten der jamaikanischen Jazzer*innen ihre musikalische Ausbildung erhielten, keine Rolling Stones, Cream oder Fleetwood Mac. Wassermusik feiert in diesem Jahr Brillanz und Breite britischer Musik. Mit höchst unterschiedlichen Künstler*innen aus UK, aber auch aus Polen, Frankreich, Mexiko, Indien und Nigeria. Denn die Dankbarkeit gegenüber dem britischen Musikschaffen kennt keine Grenzen.

Mit Matthew Herbert’s Brexit Big Band, The Zombies, Jazz Jamaica, Scritti Politti, Little Axe & Adrian Sherwood, Orlando Julius & The Heliocentrics, Kobo Town, Mexrrissey, Shabaka & The Ancestors, Bright Phoebus Revisited, Eva Lazarus, Go-Kart Mozart, Friedrich Sunlight, Aquaserge, Anushka, Zara McFarlane, Mitch & Mitch, Peter Cat Recording Co., The Chap, Bas Jan u. a., mit einem Filmprogramm, Gesprächen, der Installation Welcome to Saxnot von Scott King und dem Wassermarkt.

Die vergangenen zehn Ausgaben der Wassermusik beschäftigten sich mit Themen von Surf und Tiki (2008) über Wüsten (2011), Der neue Pazifik (2013) oder Mother India (2015) bis Die andere Karibik (2016) und feierte sich 2017 anlässlich seiner zehnten Ausgabe selbst: Unter dem Titel Wassermusik X wurde ein Best-of eingeladen – und Künstler*innen, die man schon immer holen wollte, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht kommen konnten.

2018 findet das von Detlef Diederichsen und Martin Hossbach kuratierte Festival wieder auf der beliebten HKW-Dachterrasse statt, bei schlechtem Wetter in der Ausstellungshalle.

Festival
Konzerte, Filme, Gespräche

Open Air auf der Dachterrasse
Bei Regen in der Ausstellungshalle 1

27.07.–18.08.2018

Abendticket (2 Konzerte & Film):
12–18€
Festivalpass: 100€
Film solo 6€/4€
Kinder unter 11 Jahren Eintritt frei
Gespräche Eintritt frei
Onlinetickets