Kanon-Fragen


2016–2019

Mit Kanon-Fragen entwickelt das HKW seit 2016 forschungsbasierte Ausstellungen, die sich kritisch mit der Kanonisierung der Moderne auseinandersetzen. Sie fügen dem in den Museen etablierten Kanon nicht bloß weitere Kapitel hinzu, sondern hinterfragen dessen Strukturen, die Kunst selbst, ihren gesellschaftlichen Ort und ihre ökonomische Funktion. Wie lassen sich die kolonialen Vereinnahmungen und Ausschlüsse der Vergangenheit korrigieren, ohne dass die Ausweitung des Kanons zu einer weiteren Aneignung wird?

Ausstellungen und Veranstaltungen im Rahmen von Kanon-Fragen werden konzipiert von Anselm Franke, Leiter des Bereichs Bildende Kunst und Film, in kuratorischen Kollaborationen mit Irene Albers, Anna Brus, Diedrich Diederichsen, Nida Ghouse, Paz Guevara, Tom Holert, Antonia Majaca, David Teh und anderen. Mehr zum Projekt…

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

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